Für das Berggespräch Spezial waren wir mit Sandra Krautwaschl auf der Mühlbacherhütte in Gratwein unterwegs.
Bereits als Kind sammelte sie unachtsam weggeworfenen Müll von der Straße und der Natur ein und in der Schule engagierte sie sich schon früh dort politisch, wo es darum ging, etwas verändern zu können. Der Weg in die Politik begann für Sandra Krautwaschl mit dem Film „Plastic Planet“ und einem darauffolgenden Experiment innerhalb der Familie, möglichst plastikfrei zu leben, bis sie schließlich von Werner Kogler in die aktive Politik zu den Grünen geholt wurde.
Ihrer vormaligen Leidenschaft als Physiotherapeutin geht sie nach wie vor ehrenamtlich in der Marienambulanz nach und scheut auch in ihrer politischen Tätigkeit nicht davor zurück, mit den eigenen Händen mit anzupacken.
Die Sicherheit, nach der Politik immer wieder zu einem Leben fernab vom politischen Geschehen zurück kehren zu können, hilft ihr dabei, allen aktuellen Herausforderungen mit Optimismus, Freude und Energie entgegen zu treten. Und ganz nach ihrem Lieblingssong „Go Your Own Way“ von den Cranberries, versucht Sandra Krautwaschl, wie in ihrem privaten Leben, auch in der Politik ihren eigenen Weg zu gehen.
Sandra Krautwaschl
Klubobfrau der Grünen im Steiermärkischen Landtag
Im Jahr 2009 beschloss sie, in Anlehnung an den Film „Plastic Planet“ von Werner Boote, komplett auf Plastik zu verzichten. Portraitiert wurde dieser Versuch im Film „Kein Heim für Plastik“. Dadurch wurden die Grünen auf sie aufmerksam und so wechselte sie im Jahr 2010 in die Politik.
Sandra Krautwaschl ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder und bis heute lebt sie weitgehend ohne die Verwendung von Plastik.