Er stammt aus einer wahren Schauspieler-Dynastie, und wollte doch anfangs nicht auf der Bühne stehen. Mittlerweile zählt er zu den bekanntesten Mimen des Landes, ist auf der Bühne ebenso zu sehen wie in Film und Fernsehen, und seine Stimme ist wohl allen Zuseher/innen der Doku-Reihe „Universum“ bestens bekannt: Cornelius Obonya.
„Berggespräche“-Moderator Andreas Jäger trifft den Künstler und ehemaligen „Jedermann“ am Semmering. Bei einer Wanderung durch die Wiener Alpen, die auch über Niederösterreichs höchsten Berg, den Schneeberg, führt, erzählt Cornelius Obonya nicht nur von seinem Werdegang, sondern gibt euch Einblicke in den Dreh einer neuen „Land der Berge“-Dokumentation über „Sommerfrische in den Wiener Alpen“, für die er im Moment vor der Kamera steht.
Obonya erzählt von seinem Faible für Geschichte und Geschichten, und davon haben die Wiener Alpen mehr als genug: Die Schneebergbahn feiert 125-jähriges Bestehen und vor mehr als 150 Jahren haben hier Arthur Schnitzler, Sigmund Freud und später Viktor Frankl die Berge als Rückzugsort und Inspirationsquelle genutzt. Doch, so die Frage, wie sieht es heute hier aus?
Die Antworten darauf geben die „Berggespräche“.
Cornelius Obonya
Schauspieler
Seine Eltern sind Elisabeth Orth-Obonya und Hanns Obonya. Seinen Vater verlor er mit 9 Jahren. Seine Großeltern mütterlicherseits waren die Burgschauspieler Paula Wessely und Attila Hörbiger.
Als Obonya die "Mittlere Reife“ erreicht hatte, ging er mit 17 Jahren ans Max-Reinhardt-Seminar um Schauspiel zu studieren, verließ es aber nach einem Jahr und lernte bei dem Kabarettisten Gerhard Bronner. Bronner gehörte zu den wichtigen Begegnungen in seinem Beruf ebenso wie Emmy Werner, die ehemalige Direktorin des Volkstheater Wien und Andrea Breth, mit der er viele Jahre an der Schaubühne Berlin und auch am Burgtheater Wien gearbeitet hat.
Sein weiterer Weg führte Ihn zu den Salzburger Festspielen, wo er vier Jahre lang als „Jedermann“ zu sehen war, und schließlich zu Film und Fernsehen.
Cornelius Obonya ist verheiratet mit der Regisseurin Carolin Pienkos und ist Vater des gemeinsamen Sohnes Attila.