Moderatorin Jasmin Devi ist mit dem Musiker Cedrick Mugiraneza in oberösterreichs größtem Skigebiet in Hinterstoder, in der Region Pyhrn-Priel unterwegs. Vor der atemberaubenden Kuliss des Toten Gebirges erzählt er von den vielen Wohnortwechseln seiner Kindheit, davon, wie seine Familie als politische Flüchtlinge von Burundi nach Österreich kamen und von den Problemen, sich in der Schule zurecht zu finden. Es geht auch um latenten Rassismus überall auf der Welt und Cedrick erzählt, dass er sechs Sprachen fließend spricht - und noch weitere lernen möchte.
Das FIS-Weltcuprennen Ende Februar in Hinterstoder wird er - trotz seiner Jahre in der Sporthauptschule in Linz - aber dann dennoch nicht bestreiten können. Auch wenn er davon träumt, dass es in Österreich endlich auch einen schwarzen Skirennläufer geben sollte.
Cedrick Mugiraneza
Musiker und Integrationsbotschafter
„Es gibt Leute in Wien, die mich auf der Straße sehen und fragen, wo die Lederhose ist. So ist es nicht, ich trage die Lederhose nicht jeden Tag. Aber die Lederhose ist für mich auf jeden Fall eine der modernsten und wertvollsten Hosen auf der ganzen Welt”, so Cedrick bei den „Berggesprächen”.
Im Moment aber bastelt der Musiker an seiner neuen Karriere. Nicht mehr der "Ösi Bua" steht im Mittelpunkt, sondern "Cedrix". Eine Herzensangelengeheit, wie der 26-jährige immer wieder betont. Statt Volksmusik also HipHop - auch wenn er nicht ausschließt, dass der "Ösi Bua" irgendwann mal wieder zurück kommt.