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Berggespräche | Alexander Huber, Kitzbühler Alpen, St. Johann, Tirol

Erstausstrahlung: 14.10.2017
Patronanz

Er ist einer der erfolgreichsten Extremkletterer der Welt: bekannt wurde er – gemeinsam mit seinem Bruder Thomas – durch den Film „Am Limit“ und durch seine Free-Solo-Begehung der Großen Zinne in Südtirol. Weniger bekannt ist aber, dass er eigentlich diplomierter Physiker ist. Die Rede ist von Alexander Huber, dem jüngeren der beiden „Huberbuam“.

 

„Berggespräche“-Moderator Andreas Jäger ist mit dem Extrembergsteiger unterwegs in den Kitzbüheler Alpen. Eingebettet zwischen den Orten St. Johann in Tirol, Oberndorf, Kirchdorf und Erpfendorf blicken die beiden frühmorgens auf das Panorama des Wilden Kaisers. Doch ein Blick alleine genügt nicht. Im Laufe des Gesprächs durchwandern sie das Kaiserbachtal, bevor es auf das Stripsenjoch hinauf geht.

 

Als Bestandteil der Kitzbüheler Alpen präsentieren sich die vier Tiroler Orte als attraktive Urlaubs-Destination auf hohem Niveau. Sportlich-aktive Urlauber, Natur-Liebhaber und Familien können sich in der Region St. Johann in Tirol auf Genuss pur einstellen: Sport und Erholung in den sanften Grasbergen bis hin zu den steil ansteigenden Gebirgsgipfeln, Abenteuer und Unterhaltung sowie authentische Tiroler Gastfreundschaft und kulinarische Gaumenfreuden.

 

Alexander Huber erzählt von Grenzerfahrungen am Berg, vom Verhältnis zu seinem Bruder und davon, wie er sich mit nunmehr 49 Jahren immer noch fit hält, um die höchsten Wände der Welt zu erklettern.

Ob Andreas Jäger – Neo-Gastgeber der „Berggespräche“ da mit kann?

Credits:

Berggespräche | Alexander Huber, Kitzbühler Alpen, St. Johann, Tirol
Moderation:
Andreas Jäger
Kamera:
Ronald Kritzner, Tom Ripper
Schnitt:
Stephan Pen
Ton:
Florian Deutsch

Alexander Huber

Profibergsteiger und Extremkletterer

Der staatlich geprüfte Berg- und Schiführer Alexander Huber (Geb. 30.12.1968) zog es 1998 vor, seine wissenschaftliche Laufbahn als Physiker an den Nagel zu hängen und einem unbekannten Weg in die Bergwelt zu folgen.

 

Das Bergsteigen in jeder seiner Formen in den verschiedensten Ländern der Erde ist seine Passion, die er oft genug zusammen mit seinem Bruder Thomas als eine der erfolgreichsten Seilschaften unserer Zeit auslebt. Der obere elfte Grad im Sportklettern, Bellavista als erste Route jenseits des zehnten Grades in einer alpinen Felswand, die Freikletterrouten und Speed-Rekorde an den Bigwalls des Yosemite und die Free-Solo-Begehung der Direttissima an der Großen Zinne sind die Eckpunkte seines Lebens als Bergsteiger.

Bekannt wird Alexander zuerst durch seine Erfolge im Sportklettern. Als erster überhaupt klettert er Mitte der Neunziger mit Weiße Rose und Open Air (XI+/9a+) Routen im oberen elften Grad.

 

Alexander und Thomas sind Allrounder und genau diese Fähigkeiten ermöglichen es den beiden, zum kleinen Kreis der schnellsten Seilschaften der Welt zu gehören. Derzeit haben die Huberbuam mit der Zodiac in 1:51,34 Stunden die schnellste Begehung eines Big Walls am El Capitan inne, genauso wie sie 2007 und 2008 mit der Nose in 2:45, 

45 Stunden den Speed-Rekord an der wohl berühmtesten Felsroute der Welt hielten. Die Versuche, den Speed-Rekord an der Nose zu holen, bildeten die Grundlage zum Kinofilm "Am Limit".

Produktion mit freundlicher Unterstützung von:

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