Wissen: Kren
11.09.2026
Bereits am 2. September 2026 kontaktierte ein bislang unbekannter Täter die Seniorin mit einem sogenannten Schockanruf. Der Anrufer gab sich fälschlicherweise als Mitarbeiter des Bundeskriminalamts aus und spielte der Frau vor, dass im Rahmen einer angeblichen Amtshandlung eine Liste potenzieller Einbruchsopfer sichergestellt worden sei. Auf dieser Liste würde sich auch ihr Name und ihre Adresse befinden. In den darauffolgenden Tagen kam es zu wiederholten Telefonaten, bei denen die Täterschaft versuchte, die 83-Jährige zu einer Geldüberweisung zu verleiten. Die Pensionistin weigerte sich jedoch standhaft, eine Überweisung durchzuführen.
Angeblicher Polizist erschien an der Wohnadresse
Nach weiteren Telefonaten, suchte schließlich ein angeblicher Polizist am 4. September 2026 die 83-Jährige an ihrer Wohnadresse auf, um vorgeblich "nach dem Rechten zu sehen". Im Zuge dieses Besuchs nahm der Tatverdächtige Schmuck sowie Goldmünzen in derzeit noch nicht genau bekannter Höhe an sich und verließ das Haus. Kontaktaufnahmeversuche der Frau an den Folgetagen mit den vermeintlichen Polizisten schlugen fehl, weshalb die 83-Jährige schließlich die Anzeige bei der echten Polizei erstattete.
Präventionskampagne und Appell
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, vor allem ältere Angehörige und Bekannte aktiv auf diese Betrugsmaschen aufmerksam zu machen, um sie präventiv vor Schockanrufen zu schützen und kriminelle Handlungen dieser Art zu unterbinden.
Mit einer eigens konzipierten Kurzvideo-Kampagne warnt die steirische Polizei derzeit auf ihren Social-Media-Kanälen intensiv vor derartigen Betrugsmaschen – darunter auch mit einem spezifischen Präventionsvideo zum Thema Schockanrufe.
Rückfragehinweis: Büro für Öffentlichkeitsarbeit, 059133/60 1133
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