14.01.2026
Am Dienstagabend fand ein offener Talk-Abend im Stadtmuseum statt, der zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog.
Auf dem Podium diskutierten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Einrichtungen: Margit Skrabl von den Frauenhäusern Steiermark, Annemarie Siegl von den Gewaltschutzzentren Steiermark, Martin Knapp von der Polizeistelle Bruck an der Mur sowie Sebastian Nöhammer von der Männerberatung Steiermark. Sie gaben Einblicke in ihre tägliche Arbeit, erklärten, wie konkrete Unterstützung im Ernstfall aussieht, und machten deutlich, wie wichtig frühe Intervention, Aufklärung und gesellschaftliches Hinsehen sind.
„Unsere Aufgabe ist es, Räume zu schaffen, in denen offen über Gewalt, Prävention und Unterstützung gesprochen werden kann. Scham ist viel zu oft der Grund dafür, dass keine Hilfe in Anspruch genommen wird. Das muss sich ändern“, betonte Carina Mayerhofer-Leitner, Brucker Frauen- und Sozialreferentin die Verantwortung der Stadt, offene Räume für Diskussion und Unterstützung zu schaffen:
Die Stadt Bruck an der Mur setzt ihr Engagement, Gewalt gegen Frauen und Mädchen nicht nur sichtbar zu machen, sondern auch aktiv Gegenstrategien zu fördern und Betroffenen Mut zu geben, Hilfe in Anspruch zu nehmen, damit fort.
„Tannenbaum der Menschenrechte“ im Rathaushof
Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen setzte die Stadt Bruck gemeinsam mit der Lebenshilfe ein Zeichen für Würde, Rechte und das Wohlergehen von Betroffenen.
Mit selbstgebastelten Anhängern begann die Lebenshilfe den „Tannenbaum der Menschenrechte“ zu schmücken, der im Innenhof der Stadtgemeinde aufgestellt wurde und am 10. Dezember – dem Internationalen Tag der Menschenrechte – feierlich präsentiert wird.
Der Tag steht für das Wachhalten des Bewusstseins in der Öffentlichkeit und für den Einsatz zugunsten von Menschen mit Behinderungen. Unterstützt wurde die Aktion von Schülerinnen der 2be und 3ae BafEP Bruck/Mur, die mit kreativen Anhängern ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Menschenrechte sichtbar machten.
(Pressemitteilung, 03. Dezember 2025, Stadt Bruck an der Mur)