18.02.2026
Warnung bleibt für das Wochenende aufrecht. Schneefall-Prognose auch für den Süden und Osten des Landes
Graz (19. Februar 2026).- Neuschnee, Wind und ein instabiles Schneefundament sorgen derzeit für erhebliche Lawinengefahr in weiten Teilen der Steiermark. Zahlreiche Lawinenabgänge mit Personenbeteiligung zeigten zuletzt deutlich, wie angespannt die Lawinensituation für Wintersportlerinnen und Wintersportler im freien alpinen Gelände ist. Und vor dem zweiten Ferienwochenende gibt es keine Entwarnung. Die Wetterexperten der „GeoSphere Austria” prognostizieren allein bis Freitagnachmittag stellenweise bis zu 50 Zentimeter Neuschnee.
Der Neuschnee fällt auf einen ungünstigen Schneedeckenaufbau mit weit verbreiteten Schwachschichten, was im Bergland zu erheblicher Lawinengefahr führt. Die Gefahrenstellen sind teilweise nur schwer zu erkennen.
Harald Eitner, Leiter der Landeskatastrophenschutzabteilung: „Angesichts der aktuellen Schneefälle und der angespannten Lawinensituation appelliere ich dringend an alle Wintersportler, bei Touren in ungesichertem Gelände besonders vorsichtig zu sein. Die Schneedecke ist vielerorts instabil, spontane Lawinenabgänge sind jederzeit möglich. Touren abseits gesicherter Pisten sind derzeit mit unkalkulierbaren Gefahren verbunden – ich ersuche alle Bergsportler, die Warnungen ernst zu nehmen und verantwortungsvoll zu handeln.”
Ein weitere Verschärfung der Situation könnte das Wochenende bringen. Ab Samstagabend wird insbesondere in der Obersteiermark eine Warmfront mit weiteren 50 Zentimetern Neuschnee erwartet. Dadurch sind vermehrt größere, spontane Lawinen möglich, die auch Verkehrswege erreichen können.
Angesichts der Schneefälle, die auch den Westen, Süden und Osten des Landes erreichen, wird in der gesamten Steiermark an die Vernunft appelliert. Harald Eitner: „Durch das Absinken der Schneefallgrenze bis in die Niederungen ist mit winterlichen Bedingungen auch auf den Straßen zu rechnen. Deshalb ist auch für Verkehrsteilnehmer besondere Vorsicht geboten.”
(Pressemitteilung, 19. Februar 2026, Das Land Steiermark)