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Kinder stärken und beschützen Caritas eröffnet Kinder- und Jugendwohngruppe MiLa

Miteinander Lachen – dafür steht der Name MiLa der neuen Wohngruppe für Kinder und Jugendliche der Caritas in Graz-Eggenberg, die mit Anfang März eröffnet worden ist. Der Name soll Programm sein, wünscht sich Caritasdirektorin Nora Tödtling-Musenbichler: „Lachen sendet eine positive Botschaft, und wir setzen uns gemeinsam für eine positive Zukunft von Kindern ein, die aus einer schwierigen Situation heraus ein neues Zuhause finden sollen .“

 

Professionelle pädagogische Betreuung

Die Wohngruppe MiLa ist in den Räumlichkeiten auf dem Gelände der Schulschwestern in Graz-Eggenberg zuhause. Die Finanzierung erfolgt im gesetzlichen Rahmen der steirischen Kinder- und Jugendhilfe durch das Land und die Bezirksverwaltungen nach Abschluss der behördlichen Schritte. Sie bietet Platz für bis zu neun Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 15 Jahren, die mit herausfordernden Situationen konfrontiert sind und deswegen nicht zu Hause aufwachsen können. Ein Team aus Sozialpädagog*innen und Sozialarbeiter*innen sorgt mit seinem pädagogischen Fachwissen und einer warmherzigen Haltung rund um die Uhr dafür, dass sich die Kinder und Jugendlichen gesehen, angenommen und sicher fühlen.

 

Individuelle Förderung

Jeder junge Mensch bringt seine eigene Geschichte, Stärken und Bedürfnisse mit. Das Ziel der Wohngruppe MiLa ist es, den Kindern und Jugendlichen ein Zuhause zu geben, welches sie bei ihrer Entwicklung bestmöglich unterstützt. Ein Ort, wo sie gefördert werden, selbstbestimmt aufzuwachsen, Selbstvertrauen zu entwickeln, persönliche Zukunftsideen zu formen und Schritte in ein eigenständiges, erfülltes Leben zu gehen.

 

Soziale Gerechtigkeit

„Unsere Zeit ist stark von Ängsten und Krisen geprägt“, führt die Caritasdirektorin aus. „Kinder sind dann oft die Leidtragenden, wenn Familien unter Druck geraten und den Eltern die Situation aus den Händen gleitet. Wir möchten dafür sorgen, dass diese Kinder einen geschützten Raum finden und sich in Sicherheit und Geborgenheit gut entwickeln können. Das ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit – und eine Investition in die Zukunft, denn Kinder und Jugendliche sind unser aller Zukunft.“

 

„Zukunftsperspektiven eröffnen“

„Wenn Kinder aus schwierigen familiären Situationen herausgenommen werden müssen, trägt die öffentliche Hand eine besondere Verantwortung. Mit der neuen Wohngruppe MiLa wird ein geschützter Bereich geschafft, in dem junge Menschen Stabilität, Strukturen und individuelle Förderung erfahren. Unser Ziel ist es, Kinder nicht nur unterzubringen, sondern ihnen echte Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Durch professionelle Betreuung und ein verlässliches Umfeld, das Sicherheit, Orientierung und Fürsorglichkeit bietet, soll dies gewährleistet werden“, unterstreicht Soziallandesrat Hannes Amesbauer.

 

Alle Lebensbereiche berücksichtigen

Vernetzung und Kooperation sind für Abteilungsleiterin Eva Hysa von der Caritas Schlüsselbegriffe: „In der Betreuung von Kindern und Jugendlichen sind die Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit den Eltern, der öffentlichen Sozialarbeit sowie Schulen, Kindergärten ein wichtiges Element. Das Herkunftssystem beziehen wir ein um hier eine Vertrauensbasis herzustellen. Gleichzeitig steht der Kinderschutz für uns an oberster Stelle und wir setzen unter anderem auf präventive Maßnahmen.“

 

Breiter Erfahrungsschatz im Kinder- und Jugendhilfebereich

Die Caritas greift bei der neuen Wohngruppe MiLa auf ihre Kompetenz in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen Bereichen zurück. Die Hilfsorganisation führt seit Jahren zwei sozialpädagogische Jugendwohngemeinschaften in Feldbach und in Voitsberg, Mobil betreutes Wohnen, das Familienhaus St. Christoph für junge Mütter und Eltern, die Jugendnotschlafstelle Schlupfhaus, das Beschäftigungsprojekt tag.werk und ist in der Kindergarten- und Schulassistenz, in der Familienhilfe nach Kinder- und Jugendhilfe und in den Flexiblen Hilfen in neun steirischen Bezirken aktiv.

 

(Pressemitteilung, 04. März 2026, Caritas der Diözese Graz-Seckau)

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