14.01.2026
Gesundheit braucht Vertrauen. Und sie braucht Orte, an denen Information nicht verkauft, sondern geteilt wird. Die Impfstelle der Stadt Graz ist genauso ein Ort – und das zeigt sich jetzt auch in Zahlen:Fast 60.000 Impfungen wurden im vergangenen Jahr durchgeführt. So viele wie noch nie.
Seit der Übernahme der Zuständigkeit für das Gesundheitsamt durch Stadtrat Robert Krotzer (KPÖ)wurde die Impfstelle Schritt für Schritt ausgebaut und gestärkt. Mehr Termine. Mehr Beratung. Mehr Service. „Gesundheit darf keine Frage des Geldbörsels sein. Wer impfen will, soll eine öffentliche, verlässliche Anlaufstelle haben – ohne Hürden, ohne Druck“, so Krotzer. Was heute selbstverständlich wirkt, war vor wenigen Jahren noch umstritten: 2017 wurde von anderer Seite sogar über eine Schließung der Impfstelle nachgedacht. Heute ist sie eine unverzichtbare Säule der städtischen Gesundheitsvorsorge.
Der Erfolg ist kein Zufall. Die Mitarbeiter:innen der Impfstelle tun mehr, als nur zu impfen: Sie beraten, klären auf, prüfen Impfpässe, informieren über neue Empfehlungen – etwa 2025 über die Kosten und den Nutzen der HPV-Impfung oder die ab 2026 kostenlose Pneumokokken und Herpes Zoster Impfung. Dazu kommt ein besonderes Service: der Erinnerungsdienst für Folgeimpfungen, etwa bei Influenza. Ein Angebot, das Vertrauen schafft und Kontinuität ermöglicht. Die Rekordzahl zeigt auch: Niederschwellige Angebote wirken.
Die gefragtesten Impfungen waren:
HPV-Impfungen: 13430
MMR (Mumps-Masern-Röteln): 1542
Covid-19: 6735
Grippe: 12278
FSME: 15520
„Diese Zahlen sind kein Selbstzweck. Sie bedeuten Schutz. Für Kinder, für ältere Menschen, für alle, die sich auf ein starkes öffentliches Gesundheitswesen verlassen“, betont Krotzer. „Mein Dank gilt den Mitarbeiter:innen der Impfstelle. Sie leisten tagtäglich Arbeit an der Seite der Grazer:innen – ruhig, kompetent und mit großer Verantwortung.“
(Pressemitteilung, 14. Jänner 2026, Stadt Graz)