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Bauetappe 4b des Chirurgiekomplexes am Uniklinikum Graz feierlich eröffnet

Heute Vormittag wurde die Fertigstellung der Bauetappe 4b des Chirurgiekomplexes

gefeiert. Damit ist eine weitere Etappe der Generalsanierung des Chirurgiekomplexes am

Uniklinikum Graz erfolgreich abgeschlossen. Die im Jahr 2013 gestartete Modernisierung

erfolgt bei laufendem Krankenhausbetrieb und wird daher schrittweise umgesetzt. Die

Bauetappe 4b umfasst einen zentralen Therapiebereich für Physiotherapie, Logopädie und

Ergotherapie, ein sogenanntes Skillcenter mit Demoräumen, ein Thoraxröntgen sowie die

adaptierte herzchirurgische Intensivüberwachung. An der feierlichen Eröffnung nahmen

neben Vertreter*innen aus der Politik, dem KAGes-Vorstand, dem Rektorat der Med Uni

Graz und dem Direktorium des Uniklinikum Graz auch zahlreiche Mitarbeiter*innen aus

den Bereichen Medizin, Pflege und Medizinisch-Diagnostisch-Therapeutische

Gesundheitsberufe teil.

 

„Mit der Fertigstellung der Bauetappe, die wir heute plangemäß begehen können, setzen wir ein

starkes Zeichen für die Zukunft der chirurgischen Versorgung der Steirerinnen und Steirer. Wir

sind stolz, dass wir am Uniklinikum Graz eines der modernsten chirurgischen Zentren Österreichs

noch weiterentwickeln“, sagte Landesrat Karlheinz Kornhäusl bei der Eröffnung. Univ.-Prof. Dr.

Lars-Peter Kamolz, Vorstand der Universitätsklinik für Chirurgie, bestätigte das: „Die neuen

Räumlichkeiten ermöglichen nicht nur optimale medizinische Abläufe, sondern sind auch eine

deutliche Verbesserung des Arbeitsumfelds für alle Mitarbeiter*innen. Große Freude haben wir

auch mit dem Skillcenter, einer Einrichtung, in der angehende Chirurg*innen ihre klinisch-

praktischen Fertigkeiten trainieren. Gemeinsam mit den bestehenden Forschungsflächen bildet

das Skillcenter das Interdisziplinäre Zentrum für Chirurgische Forschung (ICF): ein Ort für

Innovation, Ausbildung/Training und interdisziplinären Austausch!“

 

Neue Bereiche für Therapie, Forschung und Diagnostik

Die Bauetappe 4b umfasst zudem die zentralen Therapiebereiche für Physiotherapie,

Ergotherapie und Logopädie, die im zweiten Obergeschoß untergebracht sind. „Die modern

ausgestatteten Räumlichkeiten mit großem Bewegungsraum bieten deutlich verbesserte

Bedingungen für Einzel- und Gruppentherapien“, freute sich Elfriede Bauer, leitende

Physiotherapeutin.

Patient*innen und Therapeut*innen profitieren gleichermaßen von der neuen räumlichen Struktur:

kurze Wege, helle Räume und modernste Ausstattung. Zudem wurde im ersten Obergeschoß ein

neuer Bereich für Thorax-Röntgen geschaffen, der unter anderem direkt für die präoperative

Narkoseuntersuchung (PNU), aber auch für die gesamte Versorgung im Chirurgiekomplex

genutzt wird. Diese Nähe erspart Patient*innen künftig lange Wege (in den Radiologie-Neubau)

und verbessert die Abläufe erheblich.

 

Moderne Intensiv-Überwachungsstation

Zur Bauetappe 4b gehört auch die neu adaptierte herzchirurgische Intensivüberwachung, in der

nun zwölf Intensivbetten in modernen, abgetrennten Einheiten – zwei Einzelkojen und fünf

Zweibettkojen – zur Verfügung stehen. „Diese neue Station vereint modernste Technik mit

optimaler Patient*innenorientierung. Die räumliche Trennung sorgt für mehr Ruhe, mehr

Privatsphäre und mehr Sicherheit – ein echter Qualitätssprung für die herzchirurgische

Versorgung unserer Patientinnen und Patienten“, betonte KAGes-Vorstandsvorsitzender Univ.-

Prof. Ing. Dr. Dr. h.c. Gerhard Stark.

 

Nachhaltig gebaut – zukunftsweisend geplant

„Der Investitionsaufwand für Bauetappe 4b beträgt rund 15 Millionen Euro, wobei ein Drittel dieser

Kosten vom Bund getragen wird“

, erklärte Mag. DDr. Ulf Drabek, KAGes-Vorstand für Finanzen

und Technik, bei der Feier. Die Bauetappe 4b, die auch Altbaustrukturen aus der Entstehungszeit

des LKH-Univ. Klinikum Graz umfasst, wurde mit besonderem Augenmerk auf Nachhaltigkeit und

Energieeffizienz umgesetzt. „Im gesamten Bauprojekt setzen wir auf Nachhaltigkeit und

Ressourcenschonung. Mit unserer KAGes-Klimastrategie PROKlima+ minimieren wir

klimaschädliche Emissionen und nutzen ökologische Baustoffe“, betonte der Finanzvorstand.

 

 

(Pressemitteilung, 29. Oktober 2025, LKH-Univ. Klinikum Graz)

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