25.02.2026
Heute Vormittag wurde die Fertigstellung der Bauetappe 4b des Chirurgiekomplexes
gefeiert. Damit ist eine weitere Etappe der Generalsanierung des Chirurgiekomplexes am
Uniklinikum Graz erfolgreich abgeschlossen. Die im Jahr 2013 gestartete Modernisierung
erfolgt bei laufendem Krankenhausbetrieb und wird daher schrittweise umgesetzt. Die
Bauetappe 4b umfasst einen zentralen Therapiebereich für Physiotherapie, Logopädie und
Ergotherapie, ein sogenanntes Skillcenter mit Demoräumen, ein Thoraxröntgen sowie die
adaptierte herzchirurgische Intensivüberwachung. An der feierlichen Eröffnung nahmen
neben Vertreter*innen aus der Politik, dem KAGes-Vorstand, dem Rektorat der Med Uni
Graz und dem Direktorium des Uniklinikum Graz auch zahlreiche Mitarbeiter*innen aus
den Bereichen Medizin, Pflege und Medizinisch-Diagnostisch-Therapeutische
Gesundheitsberufe teil.
„Mit der Fertigstellung der Bauetappe, die wir heute plangemäß begehen können, setzen wir ein
starkes Zeichen für die Zukunft der chirurgischen Versorgung der Steirerinnen und Steirer. Wir
sind stolz, dass wir am Uniklinikum Graz eines der modernsten chirurgischen Zentren Österreichs
noch weiterentwickeln“, sagte Landesrat Karlheinz Kornhäusl bei der Eröffnung. Univ.-Prof. Dr.
Lars-Peter Kamolz, Vorstand der Universitätsklinik für Chirurgie, bestätigte das: „Die neuen
Räumlichkeiten ermöglichen nicht nur optimale medizinische Abläufe, sondern sind auch eine
deutliche Verbesserung des Arbeitsumfelds für alle Mitarbeiter*innen. Große Freude haben wir
auch mit dem Skillcenter, einer Einrichtung, in der angehende Chirurg*innen ihre klinisch-
praktischen Fertigkeiten trainieren. Gemeinsam mit den bestehenden Forschungsflächen bildet
das Skillcenter das Interdisziplinäre Zentrum für Chirurgische Forschung (ICF): ein Ort für
Innovation, Ausbildung/Training und interdisziplinären Austausch!“
Neue Bereiche für Therapie, Forschung und Diagnostik
Die Bauetappe 4b umfasst zudem die zentralen Therapiebereiche für Physiotherapie,
Ergotherapie und Logopädie, die im zweiten Obergeschoß untergebracht sind. „Die modern
ausgestatteten Räumlichkeiten mit großem Bewegungsraum bieten deutlich verbesserte
Bedingungen für Einzel- und Gruppentherapien“, freute sich Elfriede Bauer, leitende
Physiotherapeutin.
Patient*innen und Therapeut*innen profitieren gleichermaßen von der neuen räumlichen Struktur:
kurze Wege, helle Räume und modernste Ausstattung. Zudem wurde im ersten Obergeschoß ein
neuer Bereich für Thorax-Röntgen geschaffen, der unter anderem direkt für die präoperative
Narkoseuntersuchung (PNU), aber auch für die gesamte Versorgung im Chirurgiekomplex
genutzt wird. Diese Nähe erspart Patient*innen künftig lange Wege (in den Radiologie-Neubau)
und verbessert die Abläufe erheblich.
Moderne Intensiv-Überwachungsstation
Zur Bauetappe 4b gehört auch die neu adaptierte herzchirurgische Intensivüberwachung, in der
nun zwölf Intensivbetten in modernen, abgetrennten Einheiten – zwei Einzelkojen und fünf
Zweibettkojen – zur Verfügung stehen. „Diese neue Station vereint modernste Technik mit
optimaler Patient*innenorientierung. Die räumliche Trennung sorgt für mehr Ruhe, mehr
Privatsphäre und mehr Sicherheit – ein echter Qualitätssprung für die herzchirurgische
Versorgung unserer Patientinnen und Patienten“, betonte KAGes-Vorstandsvorsitzender Univ.-
Prof. Ing. Dr. Dr. h.c. Gerhard Stark.
Nachhaltig gebaut – zukunftsweisend geplant
„Der Investitionsaufwand für Bauetappe 4b beträgt rund 15 Millionen Euro, wobei ein Drittel dieser
Kosten vom Bund getragen wird“
, erklärte Mag. DDr. Ulf Drabek, KAGes-Vorstand für Finanzen
und Technik, bei der Feier. Die Bauetappe 4b, die auch Altbaustrukturen aus der Entstehungszeit
des LKH-Univ. Klinikum Graz umfasst, wurde mit besonderem Augenmerk auf Nachhaltigkeit und
Energieeffizienz umgesetzt. „Im gesamten Bauprojekt setzen wir auf Nachhaltigkeit und
Ressourcenschonung. Mit unserer KAGes-Klimastrategie PROKlima+ minimieren wir
klimaschädliche Emissionen und nutzen ökologische Baustoffe“, betonte der Finanzvorstand.
(Pressemitteilung, 29. Oktober 2025, LKH-Univ. Klinikum Graz)