Zur heutigen Aussendung der Landesregierung und dem in der Kleinen Zeitung zitierten Signal von Verkehrsminister Peter Hanke zum dreispurigen A9-Ausbau stellt Grünen-Klubobfrau Sandra Krautwaschl klar: „Wer mit Lebensqualität argumentiert, sollte nicht auf Projekte setzen, die frühestens in zehn Jahren realisierbar sind. Was es braucht, sind Maßnahmen, die sofort Entlastung bringen – für Pendler:innen, die Region und das Budget. ‚Signale‘ bringen den betroffenen Menschen da genau gar nichts.“
Anstelle millionenschwerer Betonpolitik braucht es endlich rasch wirksame Alternativen, die längst auf dem Tisch liegen und von Expert:innen empfohlen werden, wie Lkw-Überholverbote, Jobtickets, mehr Park-and-Ride-Plätze, firmeneigene Shuttledienste und ein verlässlicher öffentlicher Verkehr. Krautwaschl abschließend: „Der A9-Ausbau steht für eine Betonpolitik von vorgestern – und ist keine Antwort auf die Herausforderungen von morgen.“
(Pressemitteilung, 29. März 2025, Die Grünen Steiermark)